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Dezember 2009
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Weihnachts- und Jahresabschlussfeier der Jungen Union im Landkreis Landshut
Viel gelacht wurde bei der Weihnachtsfeier der Jungen Union (JU) im Landkreis am letzten Samstag – nachdem der Nikolaus doch einige mit strengen Leviten oder Missachtung strafte, war der Krampus um Ausgleich bemüht. Man sieht auch hier: Vieles ist im Wandel. Kreisvorsitzender Florian Oßner ging in seinem kurzen Jahresrückblick auf die Amtsübernahme des US-Präsidenten Barack Obamas als eines der größten weltpolitischen Ereignisse in 2009 ein – zudem spielten für die JU die Wahlen zum Europaparlament und zum Bundestag eine übergeordnete Rolle. Im Landkreis Landshut überlagerte die Diskussion um den Neubau eines Gymnasiums die gesamte politische Arbeit, für das man sich seit Beginn der Diskussion im Jahr 2006 mit voller Kraft eingesetzt hat.
Der Nikolaus und Krampus lesen der Jungen Union kräftig die Leviten.
Laut Oßner sei man besonders stolz auf die Ortsvorsitzende von Geisenhausen: Julia Holzner wurde zum diesjährige Münchner Stollen-Kindl gewählt und ist somit präsent in der gesamten Landeshauptstadt zur Weihnachtszeit (auf Bild am rechten Fenster).
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Dezember 2009
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Mittelschule als Thema des Informationsabends der CSU/JU - Bildungspolitische Diskussion mit MdL Sibler
In den vergangenen Jahren wurde ein neues Konzept zur Stärkung der Hauptschule entwickelt, welches derzeit diskutiert und sukzessive umgesetzt wird. Um die Bayerische Hauptschule im mehrgliedrigen Schulsystem zu stärken und für die Zukunft fit zu machen, kann diese Schulart nun ihr schulisches Angebot erweitern und sich gemäß dem Bestreben des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Mittelschule qualifizieren. Es war Anliegen der CSU-Ortsvorstandschaft Ergoldsbach, dieses aktuelle Thema aufzugreifen und eine mögliche Realisierung vor Ort umfassend zu erörtern. So war man erfreut, dass sich vergangene Woche zahlreiche Zuhörer, u.a. auch aus der JU-Kreisvorstandschaft und benachbarten Ortsverbänden im Hotel Gasthof Dallmaier einfanden. Der Ortsvorsitzende Jürgen Simmerl sowie die stellvertretende Ortsvorsitzende und Organisatorin des Abends Silvia Dollinger begrüßten als Referenten den ehemaligen Kultusstaatssekretär und jetzigen Vorsitzenden des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag MdL Bernd Sibler. Dollinger betonte eingangs, dass es sich bei der Mittelschule um die logische Fortentwicklung der Hauptschulinitiative handle – die bayerische Mittelschule soll bewährte Elemente dieser aufgreifen und mit einem erweiterten Bildungsangebot leistungsstarke aber auch förderbedürftigere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen unterstützen. Wie der aktuellen bildungspolitischen Diskussion zu entnehmen ist, sind in diesem Zusammenhang vor Ort viele Details zu klären und die politische Diskussion um verschiedene Realisierungsmodelle wird lebhaft geführt – dabei besteht jedoch für die Beteiligten vor Ort große Mitgestaltungsmöglichkeit, weshalb äußerst begrüßt wurde, dass auch die Vertretung der Marktgemeinde sowie Schule anwesend waren. Der Referent Sibler betonte eingangs die aktuellen Probleme der Hauptschule, wie z.B. Imageproblem, Schülerschwund, demographische Entwicklung, aber auch das Übertrittsverhalten. Insbesondere die demographischen Prozesse führen unausweichlich zu Konsequenzen für die künftigen Schülerzahlen. So lässt sich für das Schuljahr 2009/10 im Vergleich zum vorherigen Schuljahr 2008 in Niederbayern ein Schülerrückgang von 2,40% ausmachen, bis zum Schuljahr 2011/12 spricht man von minus 7,90% uns bis 2013/14 sogar von minus 14,50%.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag MdL Bernd Sibler erläutert die Neuerungen bei der Mittelschule.
Die Übertrittsquote lag im Regierungsbezirk nach der 4. Jahrgangsstufe bei 40,56% auf die Hauptschule, 33,79% aus das Gymnasium und 25,65% auf die Realschule. Im weiteren Verlauf des Vortrags stellte Sibler das Modell der Mittelschule vor, deren Ziel es zum einen ist, möglichst viele Hauptschulstandorte im ländlichen Raum zu erhalten, zum anderen bewährte Elemente der Hauptschule fortzuführen, wie z.B. Individualiserung, Ausbau von Ganztagsschulen oder Berufsorientierung. Sibler betonte dabei, dass die Umstrukturierung keinesfalls top-down verordnet würde, sondern den Entscheidungsträgern vor Ort hier größtmögliche Mitsprachemöglichkeit im Rahmen der bereits laufenden Dialogforen eingeräumt würde, so dass er auch auf deren Ablauf, Zielsetzung und Beteiligungsstrukturen einging. Als Organisationsformen für die Mittelschule skizzierte der Referent die Optionen einer großen Hauptschule, eines Schulverbands oder eines Schulverbunds. Dabei stieß erwartungsgemäß insbesondere das Modell des Schulverbunds auf das Diskussionsinteresse der Zuhörerschaft. Beim Schulverbund handelt es sich um einen freiwilligen Zusammenschluss mehrerer Hauptschulen, wobei die Verbandsschulen eigenständig bleiben und die Sprengel auch landkreis- und regierungsbezirkübergreifend sein können. Im Anschluss folgte die Darstellung möglicher Realisierungsmodelle und Organisationsstrukturen der Mittelschule. Der CSU-Ortsverband begrüßte es, dass sich Bernd Sibler im Anschluss an seinen Vortrag mehr als eine Stunde Zeit nahm, sich den Fragen und Diskussionsbeiträgen der Anwesenden zu stellen, welche sich insbesondere mit der konkreten Ausgestaltung vor Ort, schulpraktischen Fragestellungen zur Mittelschule sowie dem zeitlichen Ablaufplan und beschäftigten. Die stellvertretende Ortsvorsitzende Silva Dollinger dankte Sibler für seine informativen und offenen Ausführungen und beendete die Diskussionsrunde dahingehend, dass es in unserer Verantwortung liegt, möglichst viele Hauptschulen im ländlichen Raum im Interesse unserer Kinder möglichst lange zu erhalten – die Weiterentwicklung zur Mittelschule kann hierzu eine Möglichkeit sein, die Mitsprachemöglichkeiten hierfür gilt es zu nutzen.
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November 2009
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Junge Union begrüßt Kindergelderhöhung - Kreisverband stellt Antrag zur Verbesserung der Kinderbetreuung
„Motivation und Entlastung“ heißt es da unter Anderem im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP. Was darunter zu verstehen ist, dürfte vor allem Familien mit Kindern besonders freuen – denn der Kinderfreibetrag wird zum 1.1.2010 auf 7.008 Euro und das Kindergeld um je 20 Euro pro Kind und Monat erhöht. Die Junge Union im Landkreis Landshut begrüßte diese familienfreundliche Entscheidung in ihrer letzten Sitzung und freute sich, dass sich damit die Forderung der Union in der Koalition durchsetzte.
Die gesamte Sitzung wurde dabei von den Themen Bildung und Familie bestimmt. Vor allem die Reformen im Hauptschulbereich mit der Ankündigung zur Zusammenlegung mehrerer Schulen zur Gewährleistung der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales erhitze die Gemüter. Um jedoch mehr Licht in das Dunkel der „Mittelschule“ zu lassen, wird man in Kürze einen Fachreferenten zu diesem Thema einladen.
Einstimmig vom Kreisausschuss angenommen wurde ein gemeinsam ausgearbeiteter Antrag unter Federführung von Kreisvorsitzendem Florian Oßner, welcher für die Erhöhung der Attraktivität des Erzieher- bzw. Kinderpflegerberufes in bayerischen Kinderbetreuungsreinrichtungen eintritt, um den prekären, sich abzeichnenden Fachpersonalmangel entgegen zu wirken. Dieser Antrag wird auf der Landesversammlung der Jungen Union an diesem Wochenende in Weiden beraten.
Die Junge Union um Kreisvorsitzenden Florian Oßner macht sich für eine Verbesserung der Kinderbetreuung stark.
Durch den Neu- und Ausbau zahlreicher Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayern, der Verkleinerung der Gruppen sowie der beabsichtigten Qualitätssteigerung hinsichtlich der Fürsorge würden laut der bayerischen Staatsministerin (für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen) Christine Haderthauer bis 2013 etwa 9.200 zusätzliche pädagogische Fachkräfte benötigt. „Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen leisten in Kindertageseinrichtungen höchst qualifizierte Arbeit für unsere Kinder - wer sich um unseren Nachwuchs kümmert, prägt die Gesellschaft von morgen“, konstatierte Oßner. Jedoch ohne ausreichendes Pflegepersonal greifen die Verbesserungsmaßnahmen im Hinblick auf eine vernünftige Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht, waren sich die CSU-Nachwuchspolitiker einig.
Deshalb wird gefordert, in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und den Tarifpartnern auf eine bessere Bezahlung, Weiterbildungsmöglichkeiten und einen angepassten Anstellungsschlüssel (1:10) hinzuwirken.
Im Hinblick auf den Ausgang der letzten Bundestagswahl wurde die Wählerwanderung zu den kleineren Parteien sehr kritisch gesehen. „Dadurch werde es immer schwieriger, eine stabile Koalition zu bilden“, ärgerte sich Geschäftsführer Heribert Wieser. Zum Abschluss berichtete Kreisrat Florian Oßner über die Standortfrage des Gymnasiumneubaus und über das erhebliche Investitionsvolumen bei beiden Berufsschulen in Landshut von knapp 70 Millionen Euro.
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September 2009
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JU fordert leistungsgerechtes Steuersystem - Kreisverband der Jungen Union Landshut-Land gegen kalte Progression und für ein beitragsfreies Kindergartenjahr
„Leistungsgerechtigkeit mit Bedürftigkeitsprinzip gegen stupide Umverteilung“ war die Kernbotschaft der Jungen Union im Landkreis Landshut bei der Klausurtagung zur Bundestagswahl. Schwerpunkte bildeten dabei die Familien- und Bildungspolitik, sowie eben wirtschaftliche Themen. Als Ehrengast war Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Götzer eingeladen, der auch an der rege geführten Diskussion teilnahm. Erfreut zeigte sich JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner, dass sich so viele engagierte Jugendliche und junge Erwachsene an der aktiven Gestaltung der Zukunft unseres Landkreises beteiligen.
Bundestagsabgeordneter Wolfgang Götzer zollte zu Beginn den JU-Mitgliedern hohen Respekt, welche offensichtlich viel Freizeit für die sehr detaillierte Arbeit in den verschiedenen Arbeitskreisen opferten. Besonders begeistert zeigte sich Götzer über den Stellenwert landwirtschaftlicher und technologischer Themen. In ihrer Bedeutung nicht zu vergessen seien hier auch die der Land- und Forstwirtschaft sowie den DAX-Unternehmen nachgelagerten Gewerbebetriebe, welche nach wie vor äußerst wichtige regionale Wirtschaftsfaktoren darstellten.
Eine themengebietsübergreifende Koordinationsfunktion übernimmt bei der JU im Landkreis der Arbeitskreis Kommunalpolitik unter Leitung von Julia Holzner (Geisenhausen) und Johannes Viehhauser (Ergolding). Dieser soll eine Plattform für den Erfahrungsaustausch aller kommunalpolitisch tätigen JU-Mitglieder aus den verschiedenen Landkreisgemeinden sein. Entscheidend bei der Kommunalpolitik sei hier der vorpolitische Raum. Ein Engagement bei den Vereinen und Verbänden vor Ort sei deshalb unerlässlich.
JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner (mitte) und die Mitglieder der Arbeitskreise stellten ihre Positionen zu Bundesthemen Dr. Wolfgang Götzer, MdB vor.
Im Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen stellte Mathias Grätz (Pfeffenhausen) dann zunächst auf grundlegende Dinge ab. „Wir stehen klar für die Eigeninitiative eines jeden Bürgers, der selbst besser mit seinem Geld umgehen kann als der Staat.“ Dafür ist jedoch ein leistungsgerechtes Steuersystem notwendig, welches sich nach der Bedürftigkeit orientiert. „Eine pauschale Umverteilung nach dem Gießkannenprinzip ist für uns nicht tragbar“, so Grätz. Großes Problem ist dabei die kalte Progression. Bekommt ein Arbeitnehmer eine jährliche prozentuale Lohnerhöhung, welche exakt der Inflation entspricht, so wird er durch die progressive Besteuerung in Deutschland höher belastet als vor der Lohnerhöhung. Inflationsbereinigt hat dieser am Ende des Monats weniger in der Tasche. Zudem müsse die Kreditklemme als Wachstumsblockade für den Mittelstand gelöst werden.
Der Arbeitskreis für Familie unter Leitung von Nadine Estermann (Ergolding), Anna Holzner (Geisenhausen) und Andrea Wagner (Bruckberg) forderte eine finanzielle Besserstellung von Familien mit Kindern durch Anhebung des Grundfreibetrags und des Kindergelds, sowie eine Weiterentwicklung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch z.B. Teilzeit- und Telearbeitsplätze neben weiteren Kinderbetreuungsangeboten. Das letzte Kindergartenjahr sollte dabei für die Eltern beitragsfrei sein. Karl-Josef Wenninger (Essenbach) forderte mit Kristina Neumaier (Altfraunhofen) und Andreas Neßlauer (Neufahrn) ein Bildungsangebot im Landkreis, welches dem Bedarf gerecht wird. Im Zusammenhang mit dem geforderten Gymnasiumneubau im Landkreis Landshut wurde darüber bereits ausführlich berichtet.
Heribert Wieser (Altdorf) und Johannes Hummel (Ergoldsbach) wiesen bei ihren Vortrag des Arbeitskreises Sicherheit auf die Notwendigkeit, jedoch auch auf die Mängel der heutigen Bundeswehr hin. In diesem Zusammenhang wurde vor allem eine höhere Wehrgerechtigkeit gefordert.
Einen breiten Raum nahmen die Beiträge aus den Gebieten Landwirtschaft, Umwelt, Forschung und Technik ein. Zuerst eröffnete Ludwig Spanner (Essenbach) mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Der Landwirt als Energiewirt“. Nicht alle Arten von nachwachsenden Energien seien dabei gleich effizient. Besonders die Produktion von Biomethan mit Biogasanlagen bietet hier die größten Chancen. Zu beachten gilt aber auch, dass nachwachsende Rohstoffe nur eine sinnvolle Ergänzung im Energiemix sein können.
Der Leiter des Arbeitskreises Forschung und Technik, Stefan Schäck (Essenbach), sprach weitere Aspekte der Energieversorgung an. Bezüglich der Zukunft der Stromversorgung zeichnete er ein düsteres Szenario auf. „Wir können nicht hinnehmen, dass die Alternativen zu den sicheren und kohlendioxidfreien bayerischen Kernkraftwerken in neuen Kohlekraftwerken oder im Import von unsicherem Atomstrom aus Drittstaaten bestehen“, stellte Schäck fest. Ergänzend fügte Kreisvorsitzender Oßner hinzu: „Die JU steht für eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung, frei von jeglicher Ideologie.“
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August 2009
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JU auf den Spuren der Demokratie - Bildungsreise des Kreisverbands der Jungen Union ging nach Berlin
Kultur, Politik und natürlich jede Menge Spaß waren in der diesjährigen Bildungsreise der Jungen Union im Landkreis Landshut (JU) die Hauptmerkmale. Das reichhaltige offizielle Programm der 4-tägigen Busfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin ließ auch noch genügend Freiraum, um das Berliner Abendleben gebührend zu genießen.
Dabei ging es bereits nach Ankunft in Berlin zünftig zu, denn es stand der Besuch in der bayerischen Landesvertretung an. „Man könnte glatt vergessen, dass wir knapp 600 Kilometer von der bayerischen Heimat entfernt sind“, so JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner, als er ein volles Weißbierglas überreicht bekommt. Die Bayerische Vertretung ist als Schaufenster bayerischer Kultur und Gastlichkeit in der Bundeshauptstadt zu verstehen. Hier präsentiert sich der Freistaat in seiner gesamten Vielfalt mit kulturellen Veranstaltungen, aber auch mit politischen Diskussionsreihen. Laut dem Referenten ist Bayern damit entschlossen, seine Interessen beim Bund nachhaltig zu vertreten.
Die JU-Reisegruppe aus dem Landkreis Landshut gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten Wolfgang Götzer vor dem Reichstagsgebäude in Berlin
Bei der Stadtrundfahrt am nächsten Morgen bekam der CSU-Nachwuchs dann im Crash-Kurs die Sehenswürdigkeiten von ihrem Reiseleiter vorgeführt: Deutscher Dom, Gendarmenmarkt, Potsdamer Platz, Siegessäule, Botschafterviertel, Humboldt Universität, Neue Wache, Zeughaus, Dom mit Schlossbrücke, Kreuzberg, das Rote Rathaus und das Berliner Abgeordnetenhaus. Berlin verfügt sogar über noch mehr Brücken als Venedig. 112 Meter der einstmals über 100 Kilometer langen Berliner Mauer, die noch original erhalten sind und die Informationstafeln am ehemaligen "Checkpoint Charlie" verdeutlichten sehr eindringlich die tragische Vergangenheit der Stadt.
Höhepunkt des Programms war für viele Teilnehmer die Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, die von Ex-Häftlingen persönlich durchgeführt wurde und aus diesem Grund besonders bewegend war. Da große Teile der Gebäude und der Einrichtung fast unversehrt erhalten geblieben sind, vermittelt die Gedenkstätte ein sehr authentisches Bild des DDR-Regimes. Die Mitglieder der JU erhielten einen detaillierten Einblick in die Haftbedingungen, physischen und psychischen Foltermethoden der Stasi, sowie die ausgeklügelten Verhörmethoden, die von ausgebildeten Psychologen vorgenommen worden waren. Nach einem Einführungsfilm gab es verschiedene Zellen und Vernehmungsräume - so genannte Tigerkäfige – zu sehen, in denen sich die Häftlinge einzeln 30 Minuten pro Tag aufhalten durften.
Beim Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ am dritten Reisetag wurde den Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor Augen geführt, welche turbulente Entwicklung Deutschland in den letzten 100 Jahren vom Kaiserreich bis zur modernen Demokratie durchlaufen hat. Anhand von Informationsgesprächen in der CDU-Bundesgeschäftsstelle, im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und im Bundespresseamt wurden wichtige politische Schaltstellen vorgestellt.
Nachmittags traf sich die 50-köpfige-Reisegruppe im Reichstag, der bei einem Berlinbesuch natürlich nicht fehlen darf. Nach der Besichtigung des Plenarsaals und einigen Hintergrundinformationen zur Geschichte des Bundestags ließ es sich Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Götzer nicht nehmen, die JUler persönlich durch das Reichstagsgebäude zu führen und für alle Fragen Rede und Antwort zu stehen. Am Ende der Reise waren sich alle einig: Trotz aller Kritik an das politische System in der Bundesrepublik ist die heutige stabile Demokratie mit ihrem friedlichen und freiheitlichen Ansatz für alle Bürger alternativlos und ein Glücksfall.
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Juli 2009
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JU-Bezirksversammlung: Der Landkreis Landshut ist stark vertreten
Der Landkreis Landshut ist mit seinen Interessen wieder stark vertreten.
In der Bezirksversammlung der Jungen Union (JU) am letzten Wochenende in Straubing wurde der gesamte Vorstand mit
Ausschuss von insgesamt 104 angereisten Delegierten gewählt. Danach konnte der JU-Kreisverband im Landkreis Landshut
eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen: Stefan Schäck (Essenbach - mitte) wurde zum Stellvertreter von Bezirksvorsitzenden
Christian Moser (3. von links) gewählt. Zudem sitzen im erweiterten Vorstand Petra-Elena Lang (Niederaichbach – rechts)
und Kristina Neumaier (Altfraunhofen), welche auch als Landesdelegierte bestimmt wurde. Florian Hölzl (Landesausschuss –
4. von links) und Florian Oßner (Kreisvorsitzender – 2. von rechts) sind kraft Amts in der JU-Bezirksvorstandschaft.
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Juni 2009
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Infostand der CSU, FU, JU
Velden. Zur Europawahl 2004 hat nur etwa ein Drittel der niederbayerischen Bevölkerung den Weg zur Wahlurne angetreten. Dabei haben Beschlüsse und Richtlinien aus dem Europäischen Parlament zu 60 Prozent direkten Einfluss auf unsere nationale Gesetzgebung. Bereits am nächsten Sonntag wird für die neue fünfjährige Legislaturperiode gewählt. Dabei hängt es sehr stark von der bayerischen Wahlbeteiligung ab, mit wie vielen Sitzen Bayern in Europa vertreten ist und bayerische Interessen durchsetzen kann. Um viele Veldener zur Stimmabgabe zu motivieren stellt die CSU mit der Frauen Union (FU) und der Jungen Union (JU) einen Infostand heute am 6. Juni ab 9 Uhr vor der Bäckerei Mautner am Marktplatz in Velden auf.
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Juni 2009
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"Wir haben eine große Verantwortung" - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor von und zu Guttenberg begeisterte 3000 Zuhörer (von Volker Klapdor)
Velden. "Keine Hauptstadt der Welt kann so wichtig sein, als dass man eine Zusage an einen Ortsverband nicht einhält", sagte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor von und zu Guttenberg (CSU), im überfüllten Festzelt des Veldener Volksfestes am Montagabend. Mehr als 3000 Besucher waren der Einladung des CSU-Ortsverbands von Velden gefolgt.
CSU-Ortsvorsitzende Elisabeth Fuchshuber sagte nicht ohne Stolz: "Wir haben heute den richtigen Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort." Die durch eine leichte Verspätung des Flugzeugs aufgebaute Spannung bei den Besuchern entlud sich beim Einzug des Ministers. Mit stehenden Ovationen begleiteten die Besucher den zu den Klängen des bayerischen Defiliermarsches einziehenden Bundeswirtschaftsminister ans Rednerpult.
Dort brannte der Oberfranke zu Guttenberg ein rhetorisches Feuerwerk ab. 70 Minuten lang zog er eine wirtschaftspolitische Zwischenbilanz: "Meine ersten 100 Tage im Amt waren nicht langweilig", sagte er.
Scharf kritisierte Guttenberg die in der Vergangenheit und auch heute anhaltenden Kassandrarufe zur Wirtschaftslage des Landes. Er sagte: "Es kommt nicht darauf an, täglich die schlechteste Nachricht zu verkaufen. Wir müssen ein Grundmaß an Zustimmung und Optimismus bewahren." Und unter dem Beifall der Zuhörer fügte er hinzu: "Ich werde nicht nachlassen, für unser Land auch Zustimmung zu verbreiten." Guttenberg sprach von unverantwortlichem Handeln derer, die in diesen Tagen sozialen Unruhen das Wort reden. Wörtlich: "Ich bin gottfroh, dass wir Köhler für eine zweite Amtszeit haben."
Im Lauf seiner weiteren Ausführungen mahnte Guttenberg an, nicht alle Banker und Manager über einen Kamm zu scheren. Ebenso gebe es Unternehmer die über die Maßen hinaus verantwortlich handeln. Mit Blick auf die Politik fügte er hinzu: "Auch wir haben eine große Verantwortung. Bei der Gewährung von Staatshilfen kann es keinen Unterschied geben, ob fünf, 500 oder 25 000 Arbeitnehmer betroffen sind." Seine Begründung: Die eingesetzten Steuergelder seien sinnvoll im Sinne der Arbeitnehmer, aber auch im Sinne aller Steuerzahler anzulegen.
Die nicht immer gewährte Zustimmung zu seinen Entscheidungen als Bundeswirtschaftsminister kommentierte Guttenberg mit den Worten: "Es geht darum, ein Hilfspaket so anzulegen, dass es nicht zur Wettbewerbsverzerrung kommt. Es kann nicht sein, dass sich Unternehmen auf Kosten der Steuerzahler gesundstoßen." Die Vorgehensweise anderer Parteien in diesen Tagen und Wochen bezeichnete Guttenberg als eine plötzlich ausbrechende Kultur der Heilsversprechen. Er drückte sich so aus: "Da werden die Menschen auf eine Hoffnungsschiene gesetzt und nach dem 27. September im Stich gelassen. Ich sage nur Holzmann."
Dem Wirtschaftsminister war anzumerken, dass ihn der Vorwurf, kaltherzig zu sein, getroffen hat. Er wehrte sich: "Kaltherzig ist es, Tausenden von Mitarbeiter vor dem Wahltag Hilfe zu versprechen, die dann nicht mehr ankommt." Emotional auch sein Appell, dass man den Weg aus der Krise nur mit den Instrumenten der sozialen Marktwirtschaft schaffe: "Der Staat ist vieles, aber im Zweifel ein lausiger Unternehmer." Die Erklärungen des CSU-Politikers zur Marktwirtschaft endeten mit dem Hinweis, dass sich Leistung wieder lohnen müsse.
Mit seiner mit zahlreichen Bonmots geschmückten Rede bewies Karl-Theodor von und zu Guttenberg an diesem Abend seine Bierzelttauglichkeit: "Das Schlimmste, was uns passieren kann, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, den Kopf hängen zu lassen", sagte er zum Schluss. Mit einem nicht enden wollenden Applaus wurde er von den begeisterten Zuhörern gefeiert.
Landtagsabgeordneter Erwin Huber ließ sich von den Menschen anstecken und dankte zu Guttenberg mit der Bemerkung: "Das war die größte politische Kundgebung, die Velden je erlebt hat. Meinen Respekt." Schon bei der Begrüßung hatte Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Götzer gesagt: "Du bist ein Glücksfall für die deutsche Politik. Du hast das Zeug, aus dem Spitzenpolitiker geschnitzt sind."
Der gebürtige Veldener Rüdiger Lenz, Chef des Hauptstadt-Studios der Deutschen Welle in Washington, hatte die Wartezeit bis zum Eintreffen von zu Guttenbergs überbrückt. Seine Ausführungen waren vollgepackt mit anerkennenden Worten über den seit 100 Tagen im Amt des Bundeswirtschaftsministers wirkenden Karl-Theodor von und zu Guttenberg.
Erleichterung merkte man nach der Veranstaltung auch dem Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Florian Oßner an. Zusammen mit dem CSU-Ortsverband Velden war es vor allem ihm gelungen, den viel beschäftigten Minister zum Volksfestabschluss nach Velden einzuladen.
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Juni 2009
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JU: „Zügige Umsetzung des Bürgerentscheids“ - Junge Union ist erleichtert über Ausgang der Europawahl - Heribert Wieser zum Geschäftsführer bestimmt
Erleichterung machte sich nach dem Ausgang der Europawahl und des Bürgerentscheids bei der Jungen Union im Landkreis Landshut breit. Die Mutterpartei CSU konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis einfahren, womit auch die Vertretung Niederbayerns durch Manfred Weber in Zukunft gesichert ist. Bei der konstituierenden Sitzung wurde zudem wieder ein Geschäftsführer bestimmt und alle Arbeitskreisleiter in die Vorstandschaft kooptiert.
Heribert Wieser freute sich sichtlich: Er wurde einstimmig vom Kreisausschuss wieder zum Geschäftsführer der JU im Landkreis Landshut für die nächsten zwei Jahre bestimmt. Diese Aufgabe ist ihm auch keineswegs neu, denn er bekleidet dieses Amt bereits seit 2005. Insgesamt wurden wieder acht Arbeitskreise festgelegt, welche die gesamte Bandbreite zwischen Landwirtschaft, Steuern und Finanzen, Bildung, Jugend und Familie abdecken. Auf Vorschlag von Kreisvorsitzendem Florian Oßner wurden auch alle Leiter dieser Arbeitskreise in die Vorstandschaft kooptiert, um eine enge Verzahnung bei allen inhaltlichen Fragen auch in Zukunft zu gewährleisten. In einer Klausurtagung Anfang August sollen die verschiedenen Themengebiete intensiv beackert werden.
Der JU-Kreisausschuss mit Vorsitzendem Florian Oßner (1. Reihe, 4. von links) wirbt im Landkreis Landshut für eine zukunftsgerichtete Bildungspolitik in allen Schulzweigen.
Vor der Europawahl warb die JU noch massiv bei den Erst- und Jungwählern. „Viel zu oft werden die Risiken und die Probleme der EU in den Vordergrund gestellt. Dabei wird definitiv übersehen, dass die heutige Staatengemeinschaft eine ungemeine Chance für die jungen Menschen – in beruflicher, sowie in kultureller Hinsicht – bietet“, so Kreisrat Oßner. Viele Entscheidungen des Europäischen Parlaments haben dabei auch Konsequenzen für die Kommunalpolitik und für die Vereine. So wäre durch die EU-Führerscheinrichtlinie für schwere Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen bei Feuerwehren und Rettungsdiensten der kostspielige Führerschein der Klasse C1 notwendig. Auf Drängen der CSU-Europaabgeordneten wurde daraufhin eine Sondergenehmigung erteilt, womit auch das Führen dieser Fahrzeuge mit dem klassischen Autoführerschein möglich ist. Dies komme vor allem dem ehrenamtlich engagierten Nachwuchs nun zugute.
Die Landkreisbürger haben sich beim Bürgerentscheid für ein weiteres Landkreisgymnasium ausgesprochen. Dabei hatte die JU mehrheitlich über Jahre hinweg in dieser sozialen Frage eine klare Linie vertreten. Sollte sich ein Mehrbedarf an Schulplätzen aufgrund höherer Schülerzahlen in den Gymnasien und einer gleichzeitig gewünschten Verkleinerung der Klassen ergeben, dann wird die politische Jugendorganisation für einen Neubau plädieren. Für die CSU-Nachwuchspolitiker ist es ein Unding, dass momentan 34 Schüler und mehr pro Klasse in den Privatgymnasien gepfercht werden dürfen und der Landkreis bei Gymnasiumsplätzen Schlusslicht in Niederbayern ist. Mit einem neuen staatlichen Gymnasium erwarte man sich auch die notwendigen zusätzlichen Lehrer.
Um auch die Hauptschule in Zukunft zu stärken und die überfüllten Realschulen zu entlasten, sei vor allem die Kooperation beider Schularten zu intensivieren. „Die Politik habe hier die Pflicht, sich gemäß dem Bedarf für die bestmöglichsten Bildungsvoraussetzungen im Landkreis einzusetzen. Wir setzen deshalb auf eine zügige Umsetzung des Bürgerentscheids“, so der mehrheitliche Tenor des JU-Kreisausschusses.
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Mai 2009
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Florian Oßner in CSU-Akademie berufen - Partei will den Nachwuchs stärker fördern und einbinden
Florian Oßner aus Velden hat es geschafft: Als einer von 19 Jungpolitikern aus ganz Bayern wurde er in die CSU-Akademie aufgenommen. Die Partei will mit dieser Einrichtung den Kandidatennachwuchs für öffentliche Ämter fördern.
Der erst 28-jährige ist schon seit langem politisch aktiv: Er engagiert sich bereits über 12 Jahre in der Jungen Union (JU) und in der CSU. In der JU ist er Orts- und Kreisvorsitzender, in der Mutterpartei darf er im Bedarfsfall die Kreisvorsitzende Gertraud Goderbauer seit 2005 vertreten. Seit Mai 2008 setzt er sich für die Interessen der Marktgemeinde Velden und des Landkreises Landshut als Markt- und Kreisrat ein. In der CSU-Kreistagsfraktion arbeitet er im Vorstand mit.
Oßner ist von CSU-Bezirksvorsitzendem Manfred Weber als Kandidat für die CSU-Akademie vorgeschlagen worden. Auch das Auswahlgremium in München, dem Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt angehören, hat Oßner überzeugt. Er kann nun ergänzend zu seiner politischen Arbeit vor Ort an einem exzellenten Schulungsprogramm der Partei teilnehmen. Den Kern bilden drei Wochenendseminare, bei denen die Teilnehmer mit kompetenten Referenten aus Politik, Wissenschaft, Medien und öffentlicher Verwaltung ihre Kenntnisse auf diesen Gebieten vertiefen. Die Seminare finden bis Ende des Jahres statt. Dazu kommen Diskussionsveranstaltungen. Die Teilnehmer erhalten auch die Möglichkeit, an den Sitzungen politischer Gremien teilzunehmen, etwa bei der CSU im Bayerischen Landtag und im Deutschen Bundestag.
Florian Oßner (links) mit weiteren Mitgliedern der CSU-Akademie aus ganz Bayern und dem CSU-Landesgeschäftsführer Markus Zorzi (rechts)
Das erste Seminar in Herrsching hat bereits stattgefunden. „Wir hatten dort die Möglichkeit mit erfahrenen Journalisten und hochrangigen Politikern, wie dem früheren Landtagspräsidenten Alois Glück, dem Bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon und dem CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt über die politische Situation in Bayern zu diskutieren. Auch die besondere Stellung der CSU im deutschen Parteiensystem war ein Thema“, so Oßner.
Die im Jahr 2007 gegründete CSU-Akademie hält er für eine sehr sinnvolle Einrichtung. Schließlich sei die Nachwuchsarbeit wie in der Wirtschaft, den Vereinen und im Sport auch in der Politik von zentraler Bedeutung. Neben der Vermittlung von politischen Inhalten lege die Akademie einen Schwerpunkt auf die Förderung der Sozialkompetenz und der Teamfähigkeit. Diese Eigenschaften seien essentiell in der Politik. Unterstützt wird der Jungpolitiker natürlich auch von der CSU Niederbayern. Bezirksvorsitzender und Europaabgeordneter Manfred Weber meinte dazu: „Wir sind sehr stolz auf unserem Teilnehmer der CSU-Akademie. Wir nehmen Nachwuchsförderung ernst. Deshalb wollen wir junge Talente gezielt fördern.“
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April 2009
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Florian Oßner wieder Kreisvorsitzender -
Der Kreisverband der Jungen Union hält Rückschau - positive Mitgliederentwicklung
„Wir können stolz auf unsere Junge Union im Landkreis sein.“ Mit diesen Worten eröffnete Vorsitzender Florian Oßner die kürzlich abgehaltene Kreisdelegiertenversammlung mit Neuwahlen – es waren 69 Delegierte von 16 Ortsverbänden aus allen Teilen des Landkreises angereist, was einer Quote von über 93 Prozent aller Delegierten entspricht. „Dies ist als eindeutiges Zeichen der großartigen Motivation unserer politischen Jugend und jungen Erwachsenen zu werten“, so Oßner. Mit den Ehrengästen, unter anderem der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Gertraud Goderbauer, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Götzer, JU-Bezirksvorsitzenden Christian Moser, Fraktionssprecher Hans Bauer, der Kreisvorsitzenden der Frauen-Union, Anna Wolfsecker, sowie dem örtlichen CSU-Vorsitzenden Martin Huber war der Saal beim Vilserwirt in Alftraunhofen überaus gut gefüllt.
In seinem Rechenschaftsbericht verwies Kreisvorsitzender Florian Oßner auf insgesamt knapp 50 Veranstaltungen, welche seit der letzten Delegiertenversammlung der Jungen Union (JU) im Juli 2008 abgehalten bzw. besucht wurden. Eine große Rolle spielte dabei die Unterstützung der Kandidaten für den Bezirkstags- und Landtagswahl – dafür wurden extra zwei Wahlkampfteams für die beiden Stimmkreise im Landkreis ins Leben gerufen. Ein Highlight war sicherlich der Besuch des JU-Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Stefan Müller mit dem Thema „Generationengerechtigkeit“.
Als besonderes Projekt und Kraftakt aller Ortsverbände stellte Oßner den Lehrstellenspiegel in fünfter Auflage dar, welcher großen Zuspruch bei den Lehrstellen suchenden Schulabgängern fand. Insgesamt konnten wieder über 180 freie Lehrstellen für dieses und nächstes Ausbildungsjahr ausfindig gemacht werden. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisverbänden Kelheim, Dingolfing, sowie mit dem Stadtverband Landshut, dessen Kreisvorsitzender Thomas Haslinger und Stellvertreter Benedikt Haseneder auch anwesend waren, wurde dabei intensiviert. Den krönenden Abschluss des Berichtsjahrs bildete die viertägige Busreise nach Berlin mit umfangreichem Besichtigungsprogramm.
„Herzstück der gesamten politischen Verbandsarbeit ist jedoch die Mitgliederwerbung, denn jeder wolle ja für seine Ideen möglichst viele Mitstreiter gewinnen“, führte Oßner weiter aus. Er verwies dabei auf einen stetigen Mitgliederzuwachs seit 2005 um 32 Mitglieder. „Dies klingt zu anfangs nach nicht viel“, so Oßner. Führe man sich jedoch vor Augen, dass ausschließlich in den letzten zwei Jahren über 86 Mitglieder aufgrund der Altersgrenze von 35 Jahren ausgeschieden sind und zur Kompensation dafür insgesamt 101 Mitglieder geworben wurden, sei dies ein ungemeiner Kraftakt gewesen. Die insgesamt 418 Mitglieder verteilen sich in der Summe auf 16 Ortsverbände von Pfeffenhausen bis nach Velden. Dabei sei die JU alles andere als männerlastig – in den letzten zwei Jahren konnte der Frauenanteil sogar von 26 auf 28 Prozent gesteigert werden, was sich auch in der Vorstandschaft widerspiegelt.
Besonders erfreulich sei, laut Oßner, die angestrebte Verzahnung mit der Kommunalpolitik. So schafften im letzten Jahr bei den Kommunalwahlen 13 JU-ler den Einzug in die Gemeinderäte und sogar vier aktive Mitglieder den Sprung in den Kreistag. In diesen Gremien wurden auch heiße Eisen angepackt, wie die Alkoholprävention bei Jugendlichen oder der befürwortete Neubau eines Gymnasiums im Landkreis.
Die anschließenden Neuwahlen unter Führung der CSU-Kreisvorsitzenden Gertraud Goderbauer und Mithilfe von JU-Geschäftsführer Heribert Wieser (Altdorf) brachte folgendes Ergebnis:
Florian Oßner aus Velden wurde einstimmig zum Kreisvorsitzenden bestätigt (vier Stimmen waren ungültig), als Stellvertreter wurden Florian Hölzl (Pfeffenhausen), Stefan Schäck (Essenbach), Anna Holzner (Geisenhausen) und Petra-Elena Lang (Niederaichbach) gewählt. Andrea Wagner (Bruckberg) und Nadine Estermann (Ergolding) wurden als neue Schriftführerinnen bestimmt. Für die Kasse ist auch weiterhin mit einstimmigem Votum Kristina Neumaier (Altfraunhofen) zuständig.
Im erweiterten Vorstand sitzen Michael Blieninger (Velden), Stefan Rieder (Essenbach), Carolin Fedlmeier (Vilsbiburg), Mathias Grätz (Pfeffenhausen), Martin Strasser (Altfraunhofen/Kumhausen), Andreas Neßlauer (Neufahrn), Johanna Wernthaler (Bruckberg), Johannes Riederer (Ergoldsbach), Martina Hingerl (Bodenkirchen) und Konrad Zehetbauer (Geisenhausen/Adlkofen). Alexander Satzl (Weihmichl) und Josef Frank (Altdorf) werden in Zukunft die Kasse prüfen. Alle Ortsvorsitzenden gehören kraft Amts dem Kreisausschuss an.
Gertraud Goderbauer ging in ihrem Grußwort auf die Wirtschaftskrise ein und ermunterte die politische Jugend, daraus die Chancen und die richtigen Lehren zu ziehen. CSU-Fraktionssprecher Hans Bauer erläuterte die aktuelle Kreistagspolitik und verwies darauf, dass er selbst aus der JU kam und bereits im Alter von 31 Jahren als Bürgermeister von Ergolding Verantwortung übernahm.
- Bezirksdelegierte:
Florian Oßner (Velden); Florian Hölzl (Pfeffenhausen), Stefan Schäck (Essenbach), Kristina Neumaier (Altfraunhofen), Anna Holzner (Geisenhausen), Nadine Estermann (Ergolding), Ludwig Spanner (Essenbach), Heribert Wieser (Altdorf), Andrea Wagner (Bruckberg), Petra-Elena Lang (Niederaichbach);
- Ersatzdelegierte:
Manuel Schott, Mathias Grätz, Christoph Brieller, Johanna Wernthaler, Julia Holzner, Hans-Peter Deifel, Stefan Rieder, Johannes Hummel, Johannes Viehhauser;
- Landesdelegierte:
Florian Oßner (Velden)
Florian Hölzl (Pfeffenhausen)
- Ersatzdelegierter:
Stefan Schäck (Essenbach)
- Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder:
Michaela Ransberger (ehem. Stellvertretende Kreisvorsitzende und Beisitzer)
Niklas Foidl (Schriftführer)
Andreas Lechner (Stellvertretender Kreisvorsitzender) – nicht auf dem Bild
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Februar 2009
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„Für das Gymnasium ziehen wir an einem Strang“ - Die politischen Jugendverbände im Landkreis werben gemeinsam für einen Neubau
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ bemerkte bereits Heraklit von Ephesus um 500 v. Chr. Getreu dieser Weisheit sind sich auch die politischen Jugendverbände im Landkreis Landshut ihrer Verantwortung für die zukünftige Entwicklung ihrer Heimatregion bewusst. Für die Jungen Grünen, den Jusos, der Jungen Liste und der Jungen Union steht außer Frage, dass vor allem eine sehr gute (Aus-)Bildung der wichtigste Garant für eine erfolgreiche Zukunft der Landkreisjugend ist. Aus diesem Grund wolle man auch dem weiter wachsenden Bedarf an gymnasialen Plätzen entsprechen - ein Neubau eines Gymnasiums im Landkreis Landshut ist dabei ihrer Meinung nach unumgänglich.
„Wir wollen endlich dem Eindruck entgegen treten, dass wir für den Straßenbau oder weitere Infrastrukturprojekte immer die nötigen Geldmittel aufbringen können. Sobald es jedoch um Bildung geht, wird jeder Euro zweimal umgedreht“, war der eindeutige Tenor der Jugendvertreter. Von den Gegnern des Gymnasiumneubaus im Landkreis Landshut werden sehr oft die hohen Kosten angeführt. Man müsse natürlich sorgsam mit Steuergeldern umgehen, war sich Vorsitzender der Jungen Grünen, Thomas Kaindl, sicher. Dabei dürfe man aber nicht vergessen, dass man mit diesem Neubau in die Zukunft der Kinder investiert. „Eine gute Schulsituation kann für den Raum Landshut ein Markenzeichen werden und die Standortattraktivität erhöhen", so Kaindl. Zudem müsse nach ihm ein Gymnasium kein Wirtschaftsunternehmen sein und nicht über die vorhandenen Plätze überfüllt werden.
Für den Juso-Vorsitzenden Daniel König ist klar, das die Region Landshut durch die Nähe zum Flughafen München eine Wachstumsregion ist. Bei einer Steigerung der Übertrittsquoten von heute gerade mal 28 Prozent wird auch in Zukunft der Bedarf für ein neues Landkreisgymnasiums gegeben sein. „Wir machen uns für mehr Investitionen in Bildung stark. Bloße Lippenbekenntnisse reichen da nicht“, machte sich König stark. Zudem wolle man auch die Realschulen mit dem Neubau entlasten, um dort endlich zu kleineren Schuleinheiten zu kommen, ergänzte Junge-Liste Kreisrätin Birgit Schäffner. „Das übersichtlichere und damit familiärere Klima schafft auch bessere Lernvoraussetzungen für die Kinder“, so Schäffner.
Die politischen Jugendverbände ziehen an einem Strang: Die Jungen Liste – Kreisrätinnen Birgit Schäffner und Manuela Emslander (1. und 4. von links), Kreisrat und JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner (2. von links), Juso-Vorsitzender des Unterbezirks Daniel König (3. von links) und Vorsitzender der Jungen Grünen Thomas Kaindl (7. von links)
Im Anschluss daran wandte sich Kreisvorsitzender der Jungen Union, Florian Oßner, gegen die im Raum stehende Erweiterung des Further Maristen-Gymnasiums. Aus seiner Sicht führe die Bildung einer weiteren Eingangsklasse nicht zur notwendigen Entlastung. Die gleiche Überlegung stellte er zu einer etwaigen Öffnung für Jungen des Gymnasiums Seligenthal an. Ferner zeigte er auf die Problemstellung hin, dass eine Schülerzuweisung von Seiten des Staats an beide private Gymnasien überhaupt nicht möglich sei. Die zu entlastenden Hans-Leinberger und Hans-Carossa Gymnasien weisen sowieso erheblichen Sanierungsbedarf auf. „Die Raumsituation dürfte daher in den nächsten Jahren noch beengter werden“, gab Kreisrat Oßner zu bedenken.
Die Jugendverbände sind davon überzeugt, dass sich der „High-Tech-Standort Bayern“ nur erhalten lasse, wenn auch das nötige Bildungsangebot geschaffen werde. „Nur wenn wir beste Bildungschancen bieten, können wir unsere Arbeitsplätze im Landkreis bewahren oder womöglich sogar ausbauen“, waren sich die Jugendvertreter einig.
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Januar 2009
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Junge Union startet Unterschriftenaktion "PRO Gymnasium" - CSU-Nachwuchs bekräftigt "JA" zu Neubauplänen
Velden. Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung des Kreistags über ein mögliches neues Landkreisgymnasium entschlossen sich die Mitglieder der Jungen Union (JU) in der letzten Sitzung, eine Unterschriftenaktion für einen Neubau durchzuführen. Man wolle damit der Stimmung entgegen wirken, dass bereits überfüllte Gymnasien immer noch weiter wachsen müssten - worunter vor allem die Qualität der Bildung für die Jugendlichen im Landkreis Landshut nach Meinung der JU stark leiden würde.
Nachdem nunmehr Kultus- und Finanzministerium den Neubau befürworteten, liegt es nun am Kreistag, sich dafür auszusprechen. Notwendig sei dies vor allem, um der prekären Situation in der Stadt Landshut abzuhelfen. So platze zum Beispiel das dortige Hans-Leinberger-Gymnasium mit mehr als 1600 Schülern aus allen Nähten. Für eine deutliche Ausweitung des gymnasialen Angebots spreche auch die geplante Absenkung der Klassenhöchststärken auf 25 Kinder sowie die in Aussicht gestellte Unterbreitung von Ganztagsangeboten. Weiter kam Ortsvorsitzender Florian Oßner auf die Entwicklung der Schülerzahlen zu sprechen. Dabei betonte der Kreisrat, dass der Geburtenrückgang auf die Gymnasiallandschaft die schwächsten Auswirkungen habe, da eine minimal ansteigende Übertrittsquote von 28 auf 30 Prozent die demographische Entwicklung bis 2018 komplett kompensiere.
Gerade in der aufstrebenden und wirtschaftsstarken Region Landshut werde die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dass sich dieser Trend auch auf das Bildungsverhalten junger Menschen niederschlägt und zu einer höheren Übertrittsquote führt, ist sich Oßner sicher. Dass noch "Luft nach oben" da sei, zeige die aktuelle Quote, die im Landkreis mit 28% rund sieben Prozentpunkten unter dem bayerischen Schnitt liege. "Nicht zu vernachlässigen ist schließlich, dass der Landkreis zu den wachstumsstärksten Regionen der Republik zähle, so dass man auch künftig Zuzug erwartet", so Oßner.
Im Anschluss daran wandte sich stellvertretender Ortsvorsitzender Christian Schuster gegen die im Raum stehende Erweiterung des Further Maristen-Gymnasiums. Aus seiner Sicht führe die Bildung einer weiteren Eingangsklasse nicht zur notwendigen Entlastung. Darüber hinaus laufe das Maristen-Gymnasium mit heute schon 840 Schülern Gefahr, durch eine Erweiterung seinen familiären und unverwechselbaren Charakter zu verlieren. Die gleiche Überlegung stellte er zu einer etwaigen Erweiterung des Gymnasiums Seligenthal an. Ferner wies er auf die Problemstellung hin, dass eine Schülerzuweisung von Seiten des Staats an private Gymnasien überhaupt nicht möglich sei. Wichtig sei für ihn, dass die JU in dieser hitzigen Debatte stets für eine begabungsgerechte Förderung der Kinder eingetreten sei und immer betont habe, dass der gymnasiale Bildungsweg einer von vielen sei.
Im Anschluss an die Wortbeiträge sprachen sich die JU-Mitglieder einstimmig für einen Neubau aus. Weiter wurde beschlossen, in den nächsten zwei Wochen unter dem Slogan "Pro Gymnasium - Gemeinsam für Bildung" eine Unterschriftenaktion für den Neubau eines Gymnasiums durchzuführen. Die Unterschriftenlisten werden in zahlreichen Einzelhandelsgeschäften in Velden aufgelegt. Die JU-Vertreter hoffen auf reges Interesse der Bevölkerung, gehe es doch darum, ein Großprojekt im Landkreis zu realisieren.
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Januar 2009
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„Diese EU ist eine historische Leistung“ - Kreisverband der Jungen Union hält Jahresrückblick – Brüsselfahrt war Highlight
„Mehr als nur Politik“, fasste Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU) Florian Oßner das abgelaufene Jahr in der letzten Ausschusssitzung mit Jahresabschlussfeier im Gasthaus Lainer in Eugenbach bei Altdorf zusammen. Man habe nicht nur die Kommunal- und Landtagswahl bestritten und zu vielen Landkreis- und übergeordneten Themen Position bezogen, sondern sich als Jugendverband auch in zahlreichen gesellschaftlichen Aktivitäten eingebracht. Besonderes Highlight des Jahres war die Besichtigung des Europaparlaments in Brüssel mit anschließenden Stadtführungen in Brügge und Gent.
„Das war richtig Wahlkampfstress am Anfang des Jahres“, war von vielen JU-lern bei der Jahresabschlussversammlung zu hören. „Wie man das alles nur unter einem Hut brachte – Familie, Arbeit, Schule, Studium, Hobbys, Vereinsarbeit und die zahlreichen Wahlveranstaltungen?“, fragte sich auch Vorstandsmitglied Johannes Viehhauser im Nachhinein. Doch letztendlich wurde bei den Kommunalwahlen am 2. März sein Fleiß wie bei weiteren 13 JU-Mitstreitern landkreisweit belohnt – er zog als damals noch 18-jähriger und somit Jüngster im Landkreis in den Ergoldinger Marktgemeinderat ein. Dass nun die Arbeit aber erst beginnt, war auch jedem Gewählten klar. „Es ist eine große Chance, nun die Ideen eines jungen Erwachsenen einbringen zu können. Sich jedoch gegen die erfahrenen Kollegen in den Gremien durchzusetzen ist nicht immer ganz einfach“, so Viehhauser. „Da braucht man viel Durchhaltevermögen“.
Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den jungen Wahlkämpfern jedoch nicht, denn die nächste Wahl stand bereits vor der Tür. So unterstützte man mit zahlreichen Veranstaltungen die Wahlkampfteams um Gertraud Goderbauer und Erwin Huber, welche wieder Ende September in den Landtag gewählt wurden. Für den Bezirkstag warben die JU vor allem für Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und stellvertretenden Landrat Daniel Sporer. Kreisvorsitzender Florian Oßner griff nur einige wenige neuartige Events heraus, wie das gut besuchte Frauenfrühstück mit Justizministerin Beate Merk in Altfraunhofen, sowie das Public Viewing zur Fußballeuropameisterschaft in Velden, das Sommerfest in Altdorf oder der Seniorennachmittag in Pfeffenhausen. Sogar JU-Landesvorsitzender Stefan Müller ließ es sich nicht nehmen, bei einem Frühschoppen in Vilsbiburg über die Generationengerechtigkeit zu referieren. Wie wichtig der CSU beide Stimmkreise im Landkreis sind, zeigten auch die Besuche von Günther Beckstein, Christine Haderthauer und Fraktionsvorsitzendem Georg Schmid.
Europaabgeordneter Manfred Weber (vorne mitte) stellte der von der JU organisierten Besuchergruppe aus dem Landkreis Landshut die parlamentarische Arbeit in Brüssel vor.
Ein außerordentliches Highlight des Jahres war die von der JU organisierte dreitägige Brüsselfahrt mit Besichtigung des Europaparlaments Ende März. Deutschland hat derzeit 99 Europaabgeordnete, davon sind neun Abgeordnete aus Bayern und nur ein Vertreter aus Niederbayern – nämlich Manfred Weber. „Diese EU ist eine historische Leistung“, betonte Weber vor der 50-köpfigen Besuchergruppe aus dem Landkreis Landshut. „Während früher jede Generation mindestens einmal gegeneinander Krieg führte, kann man sich seit über 60 Jahren über Frieden in Europa freuen.“ Auf der Zuhörertribüne des Plenarsaals konnte man einen perfekten Einblick in die parlamentarische Arbeit bei einer Debatte in 23 verschiedenen Sprachen gewinnen. Am darauf folgenden Tag war eine ganztägige Flandernrundfahrt mit Stadtführung in Brügge und Gent angesagt. Dabei kamen die Eigenheiten der beiden Bevölkerungsgruppen der Flamen und Walonen besonders zum Vorschein, was sich auch in der bis heute andauernden Regierungskrise in Belgien äußert.
Die JU im Landkreis scheute sich im vergangenen Jahr auch nicht, klare Positionen zu beziehen. So befasste man sich unter anderem intensiv mit der Hausärzteproblematik, dem Bau eines neuen Landkreisgymnasiums und der Alkoholprävention bei Jugendlichen. Für das neue Jahr hat man sich auch bereits wieder einem Projekt angenommen: der Neuauflage des Lehrstellenspiegel - eine Auflistung aller offenen Lehrstellen im Landkreis, um die Schulabgänger bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildung zu unterstützen.
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Januar 2009
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Lehrstellenspiegel der Jungen Union
Bereits zum dritten Mal setzt es sich der
Kreisverband der Jungen Union zum Ziel, eine umfangreiche Übersicht der aktuellen
Lehrstellen im Landkreis zu schaffen. Die Schüler können in einer kostenlosen
Broschüre ersehen, in welchen Betrieben Lehrstellen, Praktikumsplätze oder
Ferienarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Die Suche nach einem Ausbildungsplatz
für die Schulabgänger wird immer schwieriger. Darum machen es sich die Mitglieder
der Jungen Union zur ehrenamtlichen Aufgabe, die Schüler mit dem Lehrstellenspiegel
bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz zu unterstützen. Die
Unternehmer werden dazu vom betreffenden Ortsverband mit der Bitte angeschrieben,
einen kompakten Fragebogen auszufüllen und diesen bis spätestens 9. Januar
an die angegebene Faxnummer bzw. zentral an Kreisvorsitzenden Florian Oßner,
Putzenberg 1, 84149 Velden zurückzuschicken.
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Presseberichte von 2008
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