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Dezember 2006
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Ministerpräsident empfing Nachwuchskräfte
Landkreisvertreter der Jungen Union zu Gast in der Staatskanzlei
Gute Tradition ist es mittlerweile, dass der CSU-Parteivorsitzende alljährlich zum Jahresende engagierte Nachwuchskräfte aus den Reihen der Jungen Union zum Gedankenaustausch einlädt. So waren am vergangenen Samstag der Kreisvorsitzende der Jungen Union Landshut-Land (JU) Florian Oßner und Landesvorstandsmitglied Florian Hölzl zu Gast in der Münchner Staatskanzlei.
„Der Meinungsaustausch mit der jungen CSU ist für mich von zentraler Bedeutung, gehen doch gerade von euch entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung des Freistaates aus“, so der Ministerpräsident in seinen Einführungsworten. Der Parteivorsitzende stellte den Dreiklang „Kinder, Bildung, Arbeitsplätze“ in den Mittelpunkt seiner kurzen Ansprache. Um diese Felder müsse sich die Politik der nächsten Jahre drehen, wolle man auch künftig auf internationalem Terrain seinen Spitzenplatz behaupten. Der CSU-Chef plädierte dafür, dass sich Politik nicht damit begnügen dürfe, über die rückgängigen Geburtenzahlen und die damit verbundenen Verwerfungen der sozialen Sicherungssysteme zu lamentieren. Vielmehr sei man aufgefordert, das Augenmerk auf die weniger werdenden Kinder dieses Landes zu richten und Investitionen für deren Zukunft zu tätigen. In diesem Zusammenhang forderte Stoiber die Bundesjustizministerin auf, dem Bundesrat zu folgen und den Weg für bundesweit verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen freizumachen. „Ein starker Staat muss die Kinder in ganz Deutschland bestmöglich schützen. Die Länder haben im Bundesrat Verantwortung gezeigt und wollen keine unterschiedlichen Standards beim Schutz von Kindern“, so Parteivorsitzender Stoiber wörtlich.

Foto: Ministerpräsident Edmund Stoiber mit den Landkreisvertretern Florian Oßner (2.v.l.) und Florian Hölzl (r.) und dem JU-Landesvorsitzenden Manfred Weber (l.)
Vorfahrt für Bildung, das zweite Schlüsselthema zukunftsgerichteter Politik, müsse eine der Antworten auf die Herausforderungen der Globalisierung sein. Nur durch bestmöglichste individuelle Förderung der Kinder könne es gelingen, die Attraktivität des Standorts Bayern für Investoren aus aller Welt sicherzustellen. In diesem Zusammenhang verwies Stoiber auf den „finanzpolitischen Meilenstein“ des ausgeglichenen Haushalts, den man im Jahre 2006 erstmals vorlegen konnte. Ein Landeshaushalt, der ohne neue Schulden auskommt, habe es in der Bundesrepublik seit über 35 Jahren nicht mehr gegeben und stelle gewissermaßen ein „Novum“ dar, berichtete der Landesvater weiter. Bei einer Gesamtschuldenlast des Staates von 1,5 Billionen Euro sei es finanzpolitisch geboten, den Kreislauf stetiger Neuverschuldung, steigender Zinslast und sinkender Investitionen zu durchbrechen. Dieser Durchbruch könne aber nur dann bewerkstelligt werden, wenn man sich bei den konsumtiven Ausgaben weiter in Sparsamkeit übe und eine konsequente Schwerpunktsetzung zu Gunsten zukunftsorientierter Investitionen betreibe. Priorität genieße beispielsweise das Feld der Bildungs- und Forschungspolitik, das 2006 bei einem Gesamtvolumen von rund 35.000 Millionen Euro knapp 12.700 Millionen auf sich vereinigt. Besonders bedankte sich der Ministerpräsident in diesem Zusammenhang bei der Jungen Union um Landesvorsitzenden Manfred Weber, die ihn stets unterstütze, gehe es um das Ziel einer nachhaltigen und generationengerechten Finanzpolitik.
Im Anschluss an das kurzweilige Grußwort nahm sich der Parteivorsitzende rund 4 Stunden Zeit, Anregungen von den Nachwuchspolitikern einzuholen und einzelne Vorschläge offen zu diskutieren. Florian Oßner und Florian Hölzl sprachen das Thema „Zweitwohnungssteuer“ an, die bereits an den Hochschulorten München und Nürnberg erhoben werde. Sie machte deutlich, dass es viele Angestellte, Beamte und Studenten gebe, die den Erstwohnsitz von ihren jeweiligen Heimatgemeinden in die Hochschulstädte verlagerten, um dem „Schreckgespenst“ der Zweitwohnungssteuer zu entgehen. Konkret konnte Hölzl berichten, dass in seiner Heimatgemeinde Pfeffenhausen innerhalb der letzten Monate über 20 junge Bürger die Abmeldung vollzogen hätten, was bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund 4.900 eine nicht zu unterschätzende Zahl sei. Parteivorsitzender Stoiber betonte in seiner Antwort, auch er habe das Problem erkannt, dass die Zweitwohnungssteuer zu einer Schwächung des ländlichen Raumes führe. Wenn junge Menschen ihren Erstwohnsitz in die Städte verlagerten, werde oft eine Barriere geschaffen, die gesellschaftliches und politisches Engagement in der Heimat erschwere. Der Ministerpräsident sicherte zu, das Thema der „Zweitwohnungssteuer“ nochmals auf die Agenda setzen zu wollen, um den erkannten Fehlentwicklungen gegensteuern zu können. Abschließend lud Parteivorsitzender Dr. Edmund Stoiber die Nachwuchskräfte zum Weißwurstessen ein, das Gelegenheit zu weiteren Gesprächen bot.
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November 2006
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Foto: Eine Delegation der Jungen Union im Gespräch mit CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer
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Oktober 2006
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Mitteleuropäische Begegnung im Böhmerwald
Jahresausflug der Jungen Union Landshut-Stadt und Land nach Hohenfurth Internationales Treffen mit den Jungen Chrisdemokraten aus dem Kreis Krummau an der Moldau
Der gemeinsame Jahresausflug der Kreisverbände Landshut-Stadt und Landshut-Land der Jungen Union führte bei wunderschönem Herbstwetter nach Hohenfurth im Böhmerwald. Unter der Federführung des Landshuter Kreischefs Peter Polierer standen hierbei eine Besichtigung des über 700 Jahre alten Zisterzienserklosters und eine Rafting-Tour auf der Moldau an. Den Höhepunkt aber bildete die Zusammenkunft mit Mitgliedern der lokalen Jungen Christdemokraten, der Jugendorganisation der tschechischen KDU-CSL.

Die Gründung der Stadt Hohenfurth (Vyssi Brod), die bis 1945 fast ausschließlich von deutschsprachiger Bevölkerung bewohnt wurde, datiert auf das Jahr 1259. In diesem Jahr stiftete auch Wok von Rosenberg das Zisterzienserkloster oberhalb der Moldau. Schnell entwickelte sich das Kloster zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum Südböhmens. Weder die Hussitenkriege noch Reformation und 30jähriger Krieg konnten dem etwas anhaben, erst die religionsfeindlichen Ideologien der Nationalsozialisten und der Kommunisten bereiteten dem Kloster fast das Aus. 1941 wurde es erstmals aufgelöst, in den Kriegsjahren war ein „Führermuseum“ geplant, wurde dann aber kurzfristig in ein Lazarett umgewandelt. Nach 1945 kehrten die Mönche zurück, jedoch wurde das Stift 1950 von der kommunistischen Regierung der Tschechoslowakei aufgelöst. Die deutschsprachigen Patres und der Abt waren vertrieben worden, die tschechischen Patres in Umerziehungslager gesteckt. Die wertvollen Bücher der Klosterbibliothek und andere Kunstwerke wurden ins Nationalmuseum nach Prag gebracht. Nach der Samtenen Revolution kehrte ein tschechischer Mönch, der bereits 1945 in Hohenfurth Novize gewesen war, in die nun völlig heruntergekommen Gebäude zurück und reklamierte den Besitz für den Zisterzienserorden vom tschechischen Staat zurück. Seit 1990 leben wieder Mönche im Kloster und haben seither mit Hilfe von deutschen Heimatvertrieben und einem Förderverein einen Teil des alten Glanzes wiederhergestellt.

Da sich Hohenfurth gleich im Anschluss an den Lipno-Stausee und am Lauf der jungen Moldau befindet wurde das herrliche Herbstwetter für eine Rafting-Tour ins 11 Kilometer entfernte Rosenberg (Rožemberk) unternommen. Der Lauf der Moldau ist dort noch völlig von menschlicher Hand unberührt und inspirierte bereits im 19. Jahrhundert Friedrich Smetana zu seinem berühmten Werk „Die Moldau“. Auch wenn eine der bekanntesten Wildwasserkanustrecken Europas sich circa 30 Kilometer flussaufwärts in Krummau (?esky Krumlov) befindet, schlängelt sich die Moldau bei Hohenfurth teilweise durch gefährliche Stellen und Wehre. Des Weiteren kam ein echtes Wildwasserkanugefühl auch dadurch auf, dass die Mitglieder der Jungen Union slalomartig Angler umschiffen mussten, die an einem großen Wettfischen teilnahmen und zum Teil bis zum Bauch im Wasser standen.

Den Höhepunkt des Ausfluges bildete die internationale Begegnung mit der Jugendorganisation der KDU-CSL, den tschechischen Christdemokraten. Unter Führung des Vorsitzenden des Regionalverbandes Südböhmen Stanislav Pöschl nahmen insgesamt acht tschechische Freunde an dem Treffen teil. Bei böhmischem Essen und Bier wurde dann die politische Situation in der Tschechischen Republik erörtert. Nach der letzten Parlamentswahl lähmt ein Patt zwischen dem bürgerlich-grünen und dem sozialdemokratisch-kommunistischen Block die Regierungsbildung in Prag. Des Weiteren kämpft die politische Klasse Tschechiens seit geraumer Zeit mit Korruptions- und Günstlingswirtschaftsvorwürfen. Die KDU-CSL ist der Nachfolger der bereits vor dem 2. Weltkrieg sehr erfolgreichen Christdemokraten, ist aber seit der Samtenen Revolution im bürgerlichen Lager nur die zweitstärkste Kraft nach der national-konservativen ODS. Nur circa 8% der Tschechen stimmte bei der Parlamentswahl für die KDU-CSL. Im Gegensatz zu anderen politischen Parteien haben die Christdemokraten jedoch keine Nachwuchsprobleme und gewinnen wachsenden Einfluss in der Kommunalpolitik. Besonders im Vergleich mit den mit fast 15% sehr starken Kommunisten sind die Mitglieder und Wähler um ein vielfaches jünger.

Nach dem offiziellen Teil des Abends wurden die Gespräche in kleinen Gruppen eifrig weitergeführt und so die neu entstandene Freundschaft gefestigt. Den tschechischen Gastgebern wurden Geschenke überreicht, wie etwa eine Europafahne und besondere Produkte aus der Region Landshut. Ein Buch über die mittelalterliche Herzogsstadt und natürlich auch der Schnupftabak Gletscherprise der Firma Pöschl durften bei dem Nachnamen des tschechischen Vorsitzenden nicht fehlen! Für das nächste Jahr wurde eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart, etwa ein gemeinsam ausgetragenes Fußballturnier für christdemokratische und christsoziale Jugendorganisationen aus ganz Mitteleuropa.

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Oktober 2006
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Das Profil der Hauptschule stärken
Unter dem Motto "Das Profil der Hauptschule stärken" feierte der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider den 40-jährigen Geburtstag des JU Ortsverbands Essenbach. Für den Minister ist die Bildungspolitik das Top-Thema des 21. Jahrhunderts. Schüler müssten sich in einen klaren Ordnungsrahmen fügen, wobei Disziplin hierfür Voraussetzung ist. Regeln gehören einfach dazu, denn wenn es keine Grenzen gäbe, könne sich der Schüler nicht entwickeln. Auch die Ganztagesbetreuung war Gesprächsgegenstand des Festabends, wofür sich die CSU öffnen will. (gesamter Artikel in der LAZ vom 30.10.2006)

Foto: KM Siegfried Schneider (3.v.l.) mit Kreisvorsitzendem Florian Ossner (6.v.l.) und JU-Essenbachs Ortsvorsitzendem Karl-Josef Wenninger (r.)
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August 2006
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Über Bezirksgrenzen hinweg
Die Junge Union Mühldorf und Erding ist zu Gast bei den Landshutern
In vielerlei Hinsicht spielen Regierungsbezirksgrenzen für den Alltag der meist sehr mobilen Landkreisbürger keine Rolle mehr. Zu dieser eindeutigen Erkenntnis sind auch die Mitglieder der Jungen Union (JU) aus den Kreisverbänden Mühldorf, Erding und Landshut-Land in ihrer ersten gemeinsamen Sitzung unter dem Motto „Oberbayern trifft Niederbayern“ im Gasthaus Dirrigl in Velden gekommen. Politisch und administrativ ist jedoch im Gegensatz dazu nach wie vor eine starke gegenseitige Abgrenzung erkennbar, nichtsdestoweniger gehen viele Interessen in wirtschaftlicher Hinsicht und in der Freizeitgestaltung in dieselbe Richtung.

Foto: Die JU-Kreisvorsitzenden Florian Oßner (Landshut-Land), Richard Huber (Mühldorf) und Barbara Lanzinger (Erding), sowie der ehemalige JU-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Leif-Eric Langguth (Passau) v.r.
Es beginnt bereits bei der Einschulung: Obwohl man gerade mal 1 km voneinander entfernt wohnt, ist man in verschiedene Grundschulen untergebracht und hat kaum Kontakt zueinander. Grund dafür ist die dazwischen liegende Regierungsbezirksgrenze. Viele Landkreisbürger machen deshalb diese Erfahrung gerade im Grenzbereich zu Oberbayern. Um diese oft sehr „begrenzte“ Situation ein wenig zu verändern, entschieden sich die JU Mitglieder aus dem Kreisverband Landshut-Land, sich mit ihren Kollegen aus den Landkreisen Mühldorf und Erding zu treffen, um in Zukunft verstärkt gemeinsame Anliegen anzupacken und Ideen auszutauchen.
Gastgeber und JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner hob dabei hervor, dass die drei anliegenden Landkreise mit der Stadt Landshut insgesamt über 440 Tausend Einwohner fassten und sich aus insgesamt 93 Gemeinden und Städten mit einer Gesamtfläche von 3090 km2 zusammensetzten. Gemeinsam könne man auch auf die stolze Anzahl von über 1000 JU-Mitgliedern blicken. Wichtigstes Projekt des Kreisverbandes sei der Lehrstellenspiegel, welcher Schulabgänger in der jetzigen prekären Ausbildungssituation die Möglichkeit biete, den richtigen Arbeitsplatz zum Berufsstart zu finden. Für das Ausbildungsjahr 2006/2007 würde dieser als eine Art „Last-Minute-Börse“ dienen, für die weiteren Jahre solle dann bereits früher mit der Veröffentlichung begonnen werden. Die momentanen Ausbildungsbetriebe im Landkreis werden ständig aktualisiert und können unter www.ju-landshut-land.de in der Rubrik „Lehrstellenspiegel“ eingesehen werden.
Als bedeutende Ziele des JU-Kreisverbandes Mühldorf nannte dessen Kreisvorsitzender Richard Huber unter anderem den weiteren Ausbau der Autobahn A94, sowie eine Anbindung der Bahnstrecke Mühldorf-München an den Flughafen München. Die Erdinger Kreisvorsitzende Barbara Lanzinger erläuterte als nächstes Vorhaben ihres Kreisverbandes unter anderem die Planung einer Podiumsdiskussion mit Moderation des Bayerischen Rundfunks zum Thema „Dritte Startbahn am Flughafen: Pro und Contra“.
Da gerade aus dem Landkreis Landshut viele täglich nach München pendeln und dabei die Zugverbindung von Dorfen nutzen bzw. scharenweise Arbeitnehmer den nahen Flughafen München als ihren Arbeitsplatz schätzen, zeigt, wie wichtig gerade diese Themen auch für den Landshuter Bereich und dessen Arbeitsmarkt sind.

Foto: JU-ler diskutieren angeregt über die Ganztagesbetreuung
Zum Themenkomplex Kinderbetreuung und Ganztagesschule wurde daraufhin eine rege Diskussion angestoßen, besonders hinsichtlich der neu zu definierenden Rolle der Frau in der Gesellschaft. Man war sich einig, dass die JU als treibende jugendpolitische Kraft eine moderne und den zukünftigen Bedürfnissen angepasste Sichtweise haben soll. Man wolle jedoch keine Bevormundung der jungen Mutter oder Familie, sondern eine weit reichende freie Entscheidungsmöglichkeit mit mehreren Optionen der Kinderbetreuung und flexiblen Arbeitszeitmodellen. Hierzu werde man in Kürze gemeinsame Eckpunkte definieren.
Schließlich betonten die Mitglieder der beteiligten drei JU-Kreisverbände, dass man die Zusammenarbeit in Zukunft auf jeden Fall intensiviert und derartige Treffen regelmäßig abhalten wolle. Auf der Agenda steht bereits eine gemeinschaftliche Radtour auf dem bezirksübergreifenden Vilstalradweg.
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Mai 2006
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Kreisausschusssitzung der Jungen Union mit Generalsekretär Dr. Markus Söder


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April 2006
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"Jugendarbeitslosigkeit ist größter Feind"
Kreisdelegiertenversammlung der Jungen Union: Vorstellung des Projekts "Lehrstellenspiegel"
Der momentan wohl größte Feind der Jugendpolitik ist die Arbeitslosigkeit. Aus diesem Grund nahmen sich die Delegierten des Kreisverbands der Jungen Union (JU) Landshut-Land dieser Thematik an und wollen zur Verbesserung der Situation mit der Erstellung eines Lehrstellenspiegels beitragen. Sowohl die gute Entwicklung der Mitgliederanzahl, als auch die starke Aktivität der Ortsverbände stimmte die Anwesenden positiv. Nichts desto trotz ist es jedoch eine der großen Herausforderungen der Jungen Union im Landkreis, auch weiterhin die Jugend für den politischen Einsatz zu motivieren.

Foto: Kreisvorsitzender Florian Oßner (1.v.l.) mit seinem Kollegen aus dem Landkreis Kelheim Christian Prasch (2.v.l.)
Der Kreisvorsitzende Florian Oßner ging in seinem Jahresrückblick auf die zahlreichen Aktivitäten der JU auf Kreisebene ein. So wurde in den regelmäßigen Ausschusssitzungen neben aktuellen politischen Landkreisthemen wie Schulneubau, Ausbau des Straßennetzes und der Jugendpolitik unter anderem auch die Reaktivierung von Ortsverbänden vorangetrieben, resultierend daraus die Neugründungen in Neuhausen-Weihmichl und in Neufahrn.
Zudem besichtigte die Kreisvorstandschaft das Kernkraftwerk in Ohu und die Schreinerei Geisberger in Bonbruck. Im Kommunikationsseminar mit Referenten Franz Huber konnten die Teilnehmer die Lernfähigkeit des Menschen erproben. Nach der Rückzugsankündigung der alten Bundesregierung stand schlagartig die Bundestagswahl im Vordergrund. Die Junge Union zeigte hierzu Flagge mithilfe von Infoständen vor Ort. Ein voller Erfolg war laut Oßner die Abschlussveranstaltung mit dem bayerischen Innenminister Günther Beckstein im brechend vollen Pöllinger Saal in Pfeffenhausen.
In der Weihnachtsfeier referierte der JU-Landesvorsitzende Manfred Weber über die gegenwärtige Europapolitik, die immer mehr Einfluss auf den Einzelnen ausübt. Im Frühjahr wurden im Rahmen der Klausurtagung Arbeitskreise zur Kommunal-, (Land-)Wirtschafts-, Forschungs-, Familien-, Rechts- und Sicherheitspolitik gebildet. Da der Baubeginn der vierspurigen B15 neu zwischen Saalhaupt und Neufahrn unmittelbar bevorsteht, wurde hierzu eine Infoveranstaltung mit dem Ergoldsbacher Bürgermeister Franz Diener und dem Direktabgeordneten im Bundestag Wolfgang Götzer mit anschließender reger Diskussion abgehalten. Hinsichtlich des stark im Gespräch stehenden Gymnasiumneubaus im Landkreis führte der Kreisausschuss mit dem deutschen Lehrerverbandspräsident Josef Kraus ein Gespräch über die Zukunft der Schulpolitik. Dass die JU jedoch nicht nur Politik im Sinn hat, zeigt der kürzliche Besuch eines Volleyball-Bundesligaspiels der Roten Raben in Vilsbiburg.
Der Kreisgeschäftsführer Heribert Wieser forderte in seinem Bericht die Ortsverbände auf, in Zukunft verstärkt die überarbeitete Homepage des Kreisverbands (www.ju-landshut-land.de) mit Aktionen und Terminen zu füttern. Mit der positiven Bilanz des Rechenschaftsberichts von Schatzmeisterin Kristina Neumaier konnten die Delegierten die Vorstandschaft entlasten.

Foto: Die Delegierten der Jungen Union im Kreisverband Landshut-Land
Im Anschluss daran folgte ein Vortrag des Vorsitzenden Florian Oßner über die Mitgliederentwicklung im Kreisverband. Insgesamt führe man zurzeit knapp 400 Mitglieder in 15 Ortsverbänden. Da Mitglieder, die älter als 35 Jahre sind, aus der JU-Zugehörigkeit ausscheiden, sei eine ständige Mitgliederwerbung notwendig. Freudig stimmte es Oßner, dass fast ein Fünftel der JU-ler jünger als 20 Jahre seien. Diese Quote gelte es jedoch in Zukunft, noch weiter zu erhöhen. Der Frauenanteil liege derzeit bei 25 Prozent. Auch hier müsse man die Attraktivität der JU bei Frauen in Zukunft noch steigern. Um einen Anreiz zu schaffen, verstärkt Neumitglieder zu werben, wird nach Ablauf dieses Jahrs der aktivste Ortsverband mit 100 Euro belohnt. Auch für Neugründungen wird ein Startkapital zur Verfügung gestellt.
Weiterhin stellte der Kreisvorsitzende das Projekt „Lehrstellenspiegel“ vor. Ziel dieser Auflistung aller möglichen Lehrstellen ist es, den Schulabsolventen die Möglichkeit zu bieten, einen Überblick über alle offenen Lehrstellen im Landkreis zu gewinnen. Dazu werden in den nächsten Wochen die Unternehmen von den hiesigen JU-Ortsverbänden angeschrieben, um die betriebliche Ausbildungssituation zu erfragen. Da momentan bayernweit nur etwa 70 Prozent aller Lehrstellensuchenden ein Ausbildungsplatz angeboten werden kann, will die JU damit aktiv den Jugendlichen bei der Suche behilflich sein. Diesbezüglich hofft sie auf die Unterstützung der Unternehmen im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit.
Zum Abschluss der Delegiertenversammlung referierte die CSU-Kreisvorsitzende Gertraud Goderbauer über die aktuelle Landkreispolitik, an die sich eine rege Diskussion über die Schulpolitik anschloss. Sie ermunterte die Jugendorganisation der CSU, auch weiterhin so rührig an der Tagespolitik teilzunehmen
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April 2006
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Kreisverband der Jungen Union besucht Spitzenspiel der Roten Raben gegen den ersten in der Volleyball-Bundesliga Schwerin


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März 2006
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"Gymnasiumneubau gründlich prüfen"
Junge Union diskutiert mit Josef Kraus über Schulsituation im Landkreis
Der Kreisausschusses der Jungen Union Landshut-Land traf sich vor kurzem
mit dem Schulleiter des Maximilian-von-Monteglas-Gymnasiums Vilsbiburg,
Josef Kraus, um sich über die aktuelle Schulpolitik zu informieren. Der
Kreisvorsitzende Florian Ossner zeigte sich dabei besonders erfreut
darüber, dass Vertreter aus allen Teilen des Landkreises an dieser
Informationsveranstaltung teilnahmen. Hauptthema der Gesprächsrunde war
der viel diskutierte Gymnasiumneubau im Landkreis Landshut.
Oberstudiendirektor Kraus, gleichzeitig auch Präsident des Deutschen
Lehrerverbandes, ist ein prononcierter Streiter für eine hohe Qualität im
deutschen Bildungswesen. Er lieferte auch viel beachtete Analysen zur
Bildungspolitik, die sich durch ihre Tiefgründigkeit stark von der
plakativen öffentlichen Debatte abhoben. So setzte er sich zuletzt
vehement zur Wehr, als im Zuge der Nachlese von PISA II wieder einmal eine
Einheitsschule gefordert wurde, gerade nachdem das Experiment Gesamtschule
wohl endgültig als gescheitert gilt.
Über die Zweckmäßigkeit eines Gymnasiumneubaus im Landkreis Landshut
äußerte sich Josef Kraus skeptisch. Die Demographie spräche eher gegen
einen Neubau. Zwar werde in den nächsten Jahren mit einem weiterhin
starken Zuzug in den Landkreis gerechnet, doch dieser schlage sich nicht
zwangsläufig auch in höheren Schülerzahlen nieder. Schließlich habe sich
auch in den letzten 12 Jahren, als die Kreisbevölkerung von 128.000 auf
fast 150.000 anstieg, fast nichts an der Gesamtschülerzahl in Vilsbiburg
geändert.
Weiterhin wies Josef Kraus darauf hin, dass durch die auf acht Jahre
verkürzte Gymnasialzeit ab 2012 schlagartig ca. 11% mehr Kapazität zur
Verfügung stehe. So brächte ein Neubau auf Grund der langen Bau-,
Planungs- und Genehmigungsphase von ca. 3 Jahren nur etwa zwei Jahre lang
einen wirklichen Nutzen. Das Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut sei
zwar überfüllt, nicht jedoch die Gymnasien Vilsbiburg, Mainburg und
Mallersdorf. Alleine Vilsbiburg könnte noch 130 Schüler aufnehmen,
Mallersdorf in etwa dieselbe Schülerzahl. Durch ein verbessertes
Busliniennetz für diese Gymnasien könne der Landshuter Standort deutlich
entlastet werden.
Ferner ging Josef Kraus auch auf die Problematik leer stehender
öffentlicher Gebäude ein, besonders vieler Teilhauptschulen. Durch eine
Nutzung dieser Räumlichkeiten könnte dem Problem der überfüllten
Klassenzimmer schnell abgeholfen werden, auch wenn es einen erhöhten
logistischen Aufwand, z.B. Shuttle-Busse, erfordern würde. Ebenso sei auch
an die Möglichkeit der Erweiterung bestehender Gymnasien zu denken. Seine
Erfahrungen mit Erweiterungsbauten, die dem Steuerzahler wesentlich
günstiger als ein Neubau mit seinen Folgekosten kämen, seien ausgesprochen
gut.
Kraus warnte auch vor gefährlichen Entwicklungen im deutschen
Bildungswesen, die durch den Bologna-Prozess hervorgerufen würden. Die
deutsche Politik habe es versäumt, den hohen Wert deutscher
Hochschuldiplome gegenüber ausländischen Abschlüssen zu verteidigen. Einer
Inflationierung der Hochschulabschlüsse werde dadurch Tür und Tor
geöffnet. In Finnland z.B. würden auch normale Berufsausbildungen, wie die
Ausbildung zur Krankenschwester als Hochschulqualifikation gewertet.
Dadurch ließe sich auch der angebliche Akademikermangel in Deutschland
erklären. Selbst eine international angesehene Institution wie die OECD
vergleiche hier Äpfel mit Birnen.
Die anwesenden Vertreter der Jungen Union waren sich einig, dass man alles
Notwendige tun müsse, um bestmögliche Bildungsmöglichkeiten im Landkreis
zu gewährleisten. Auch werde man gerade im Punkt des Schulangebots
verstärkt den Kontakt zu der Stadt Landshut und den benachbarten
Landkreisen suchen, da die verschiedenen Kreise der Region viel zu eng
verzahnt seien, um sich eine kurzsichtige Bildungspolitik leisten zu
können.

Foto: Lehrerverbandspräsident Josef Kraus (4. v.l.) und Kreisvorsitzender
Florian Ossner (5. v.l.) vor dem Montgelas-Portrait
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Februar 2006
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Chancen nützen, die sich der Jugend anbieten
Kreisverband der Jungen Union Landshut-Land steckt Positionen ab
Ergolding. Um sich für die Kommunalwahl 2008 inhaltlich klar zu
positionieren, hielt der Kreisverband der Jungen Union Landshut-Land (JU)
in den Ergoldinger Stuben seine diesjährige Klausurtagung ab. Ingesamt
wurden dazu sechs Arbeitskreise gebildet, die sich in Zukunft verstärkt um
Antworten zu Fragen in der Kommunal-, Wirtschafts-, Landwirtschafts-,
Innen- und Bildungspolitik bemühen. Im Vordergrund stehen dabei die
Chancen, die sich für junge Erwachsene in den einzelnen Themenfeldern
eröffnen.

Glaubwürdigkeit und Vertrauen vor Ort müsse von jedem einzelnen
Kommunalpolitiker laut Arbeitskreisleiter für Kommunalpolitik Stefan
Bichlmeier Tag für Tag neu erworben werden. In keinem Bereich der Politik
würde man von Fehlern so schnell eingeholt bzw. konfrontiert, wie bei
Aktionen im Gemeindebereich. Wunschziel der Jungen Union ist es,
mindestens zwei Kandidaten unter den ersten zehn Listenplätzen in der
Gemeinde- bzw. Stadtratswahl zu bekommen. Hier solle primär jedoch nicht
die Anzahl der jungen Kandidaten ausschlaggebend sein, sondern vielmehr
auf die Qualität der einzelnen Bewerber geachtet werden. Das Ehrenamt vor
Ort solle sich zudem nicht nur auf das politische beschränken, sondern
auch weitere Vereinsaktivitäten mit einbeziehen.
„Unsere wirtschaftliche Dynamik wird oft durch harte Auflagen bzw. durch
Individualinteressen stark abgebremst.“ Deshalb forderte Niklas Foidl eine
unternehmensfreundlichere Einstellung gegenüber potenzieller Investoren.
Oft stünden unbegründete Konkurrenzängste den Chancen durch
Neuansiedlungen in Gewerbegebieten gegenüber. Hinsichtlich der Forschung
müsse nach Martin Huber verstärkt auf die Vernetzung zwischen der
Fachhochschule Landshut und den umliegenden Unternehmen gesetzt werden.
Ein positives Beispiel dazu biete das Kompetenzzentrum für nachwachsende
Rohstoffe in Straubing (C.A.R.M.E.N.).
Im Bereich der Landwirtschaft und Umwelt seien die Möglichkeiten der
erneuerbaren Energien laut Georg Weigert vom Wissenschaftszentrum
Weihenstephan bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Da Umweltfragen viele
Bürger sensibilisieren, dürfe man sich nicht von anderen politischen
Gruppierungen vorführen lassen.
Weiteres brisantes Thema für die Jugend ist die momentane Vorgehensweise
bei der Musterung zum Grundwehrdienst. Aufgrund des hohen
Ausmusterungsanteils erscheint die Praxis zunehmend ungerechter. Da in
Zukunft der Wehrdienst in der jetzigen Form unverändert nicht zu halten
sein werde, müsse nach Arbeitskreisleiter Heribert Wieser die JU auch für
weitere gangbare Wege offen sein. Auch im Zivildienstbereich sind durch
die personelle Ausdünnung Probleme zu erwarten. Die Allgemeine
Dienstpflicht könne hier eine Lösung bieten, zudem werden gleichzeitig
soziale Kompetenzen gefördert.
Der für die Jugendpolitik zuständige Thomas Hirsch sieht den Landkreis mit
ausreichend Freizeitmöglichkeiten für die jungen Erwachsenen ausgestattet.
Oft werden diese aber nicht genutzt. Öffentliche Jugendtreffs seien nach
wie vor wichtige Einrichtungen, jedoch müsse vorher das Organisatorische
bzw. die Betreuung genau geklärt sein.
In ihrem Grußwort freute sich die CSU-Kreisvorsitzende Gertraud Goderbauer
über die Bereitschaft der JU, auch brisante Themen anzupacken und erklärte
sich bereit, dies weiterhin seitens der CSU zu unterstützen. Ihr
Stellvertreter Sebastian Satzl machte den Klausurteilnehmern noch
zusätzlich Mut, indem er gerade das Zusammenspiel zwischen „Jung“ und
„Alt“ als Erfolgsrezept der CSU in der Vergangenheit deutete.
Für den Klausurleiter Florian Ossner war die Tagung eine rundum gelungene
Plattform zur Ideensammlung, was nun jährlich fortgesetzt wird. Die
gebildeten Arbeitskreise werden in regelmäßigen Abständen zu aktuellen
Sachthemen Stellung nehmen. Weiterhin stellte Ossner eine Gründungskampagne
für Ortsverbände im Landkreis vor. Jeder neu entstehende Ortsverband
erhält neben weiteren Unterstützungsmaßnahmen bis Ende des Jahres ein
Startgeld von EUR 100. „Man müsse einfach die Chancen nützen, die sich der
Jugend anbieten.“
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Februar 2006
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Ausschusssitzung der Kreisverbände der JU
Landshut-Land und Straubing-Bogen
In der gemeinsamen Ausschusssitzung der Kreisverbände der
Jungen Union (JU) Straubing-Bogen und Landshut-Land waren drei
Themenbereiche dominierend. Zum einen plant der Kreisverband
Landshut-Land für das Ausbildungsjahr 2007 einen Lehrstellenspiegel für
Schulabgänger aufzubauen. Im grenznahen Bereich zum Landkreis
Straubing-Bogen soll dieser in enger Abstimmung beiden Kreisverbände
realisiert werden.

Weiterhin steht der womögliche Neubau eines Gymnasiums im Landkreis
Landshut stark zur Diskussion. In der Sitzung wurde seitens des
Kreisvorsitzenden von Straubing-Bogen, Leo Hofmeier, die Befürchtung
geäußert, dass das Burkhart-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg durch
einen Neubau eines Gymnasiums im nahen Umkreis stark an Schülern
verlieren könnte. Jedoch auch bei den Kollegen im Landkreis Landshut
sehe man dem Vorhaben nach Kreisvorsitzendem Florian Ossner eher
skeptisch entgegen. Man solle in Zeiten klammer öffentlicher Kassen
vorher die noch freien Kapazitäten der vorhandenen Gymnasien bzw. der
weiteren öffentlichen Schulgebäuden gründlich überprüfen. Mit diesem
Thema wolle man sich aber in enger Abstimmung mit den Schulrektoren noch
intensiver auseinandersetzen.

Eine wichtige Verbindungsachse beider Landkreise ist die B15. Da nun in
absehbarer Zeit mit dem Neubau im Streckenabschnitt zwischen Saalhaupt
und Neufahrn begonnen wird, nahmen beide JU-Verbände dies zum Anlass,
eine Diskussionsrunde zu schaffen. Auf Einladung Ossners referierten der
Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Götzer und der Bürgermeister der
Marktgemeinde Ergoldsbach Franz Diener über den momentanen Sachstand der
Bauplanung. Die Kreisvorsitzenden versicherten, dass auch in Zukunft
beide Kreisverbände in vielerlei Hinsicht eng kooperieren werden.
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Januar 2006
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"Erreichtes bewahren - Zukunft gestalten"
Professor Oberreuter diskutiert mit JU über CSU-Programmatik
Mit dem bekannten Politologen und Ordinarius der Universität
Passau, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter, hat die Junge Union Bayern
kürzlich im Gasthaus Wadenspanner in Altdorf den Startschuss für den
Diskussionsprozess um eine Ergänzung des CSU-Grundsatzprogramms gegeben.
Die Junge Union kann und will nach den Worten von Landesvorsitzenden
Manfred Weber auch bei der CSU-Grundsatzdiskussion inhaltlicher Motor
sein.

Foto: erste Reihe v.l.: Landesausschussmitglied Florian Hölzl,
Landesvorsitzender Manfred Weber, Prof. Oberreuter, Kreisvorsitzender
Florian Ossner
"Das bestehende Grundsatzprogramm der CSU aus dem Jahre 1993 ist
fortschrittlich, modern und zukunftsorientiert. Viele der heutigen
brandaktuellen Herausforderungen wurden schon damals erkannt und der
Umgang mit diesen Fragestellungen wurde mit Weitblick in das Wertegerüst
unserer Partei integriert", sagte der Leiter des Arbeitskreises
Werteorientierung, Thomas Grädler. Laut JU- Chef Manfred Weber existieren
daneben jedoch auch Bereiche und Themen, mit deren Umgang zunehmend
Unsicherheit in der Partei und bei vielen CSU-Anhängern festzustellen ist.
"Unter anderem deshalb ist die Fortschreibung notwendig."
Nach Ansicht von Prof. Oberreuter verlangten neue Entwicklungen und
Herausforderungen nach neuen Antworten: "Nie geahnte Möglichkeiten der
Biomedizin im Bereich der Stammzellenforschung bis hin zum bereits
praktizierten Klonen sind 1993 genauso wenig absehbar gewesen wie die
derzeitige Krise in der Europäischen Union."
Ungebremste Sozialausgaben verbunden mit der demographischen Entwicklung
und einer hemmungslosen Staatsverschuldung auf Bundesebene führen die
Sozialsysteme nach Ansicht der JU an den Rande des Bankrotts und verlangen
eine neu definierte Antwort auf die Fragen „Was ist sozial?“ und „Was ist
gerecht?“ unter expliziter Einbeziehung der Generationengerechtigkeit.
Unter dem Vorzeichen der weltanschaulichen Neutralität des modernen
Staates stellt sich die Frage nach der Ausgestaltung der christlichen
Werteprägung unserer Partei und dem konkreten christlichen Bezug in der
Öffentlichkeit. Überdies stelle die in vielen Bevölkerungskreisen Angst
und Unsicherheit verbreitende Globalisierung eine Herausforderung dar,
deren Chancen und Nutzen klar bestimmt und realisiert werden müssten. Auch
der Kreisverband Landshut-Land will in dem nun angelaufenem
Diskussionsprozess nach und nach Antworten auf diese doch sehr brennenden
Zukunftsfragen finden.
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Presseberichte von
2005
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